Donnerstag, 17. Januar 2008
Kleine Weite.
Blaue Wolken ins Weiß gemalt. Alle Vorkommnisse sind ungewöhnlich klar und einfach. Welche Worte man dafür auch wählt, die Möwen tragen sie kreischend davon. Sie sind wie nasse Fische, die sich befreien und wieder zurück ins Meer wollen. Unfassbar. Der Blick flirrt über die Dächer. Das Blau verschwindet und wird vom Weiß überrannt. Es ist einfach schneller, da oben am Himmel über Hamburg. Schweife ab zum Wasser und zur Elbe. Ein kleines Herzziepen meldet sich vom kleinen Zeh. Es triff meine Sehnsucht mitten ins Herz. Stehe nur so da, und schaue. Über das Wasser. Kräne, Schiffe, Elbstrand. Geniesse die Farben der Stadt und die Geschwindigkeit der Himmelsveränderung. Wenn ich die Augen schliesse stehe ich auf einem der Schiffe. Habe das Gefühl willkommen zu sein, angekommen zu sein. Irgendwie zuhause. Hier.
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