Da steht er also, der Drache. Schuppenlos, kläglich klein und nackt. Was für ein Scheindrache. Er bläht seinen Kehlkopf froschgleich auf und quakt laut in die Welt. So schön waren seine erzählten Geschichten und Märchen! Sie raubten einem den Sinne. Doch er verwandelte sich in die Schlange Kha und umgarnte mich. Nein, manche Märchen sind einfach zu hübsch, als das man nicht in sie hineinfallen möchte. Schon gar nicht wenn sie von weichen blauen Augen wortlos in den Himmel geschrieben werden. Mit Haut und Haaren wollte er mich -nannte mich naiv und schön. Öffnete die Augen und nahm mich in den Arm. Verschlungen wurde ich und aufgefressen.
Nun ertönt ein großer intergalaktischer Rülpser durch mein Haus.
Zu präzise war die Waffenwahl, als das ich hätte entkommen können. Ich sah das Metall aufblitzen im winterlichen Sonnenlicht und war hypnotisiert.
Im Himmel war Jahrmarkt. Das bunte Kleid flatterte und knatterte so schön im Wind. Und die Haare tanzten im Takt der Musik - 6 Wochen lang dauert die Ewigkeit. Unsere Pläne waren unsere Illusionen vom eameschen Glück.
Triste amore. Nun denn warte ich ab, bis das Feuer, das man unter mir legte, mich zu einem kleinen Häufchen Asche verbrennt.
Mit Phönix und Godot sitzte ich am Hafen. Schiffe groß wie Städte ziehen an uns vorbei.
Montag, 10. März 2008
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