<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019</id><updated>2012-02-16T21:41:39.382+01:00</updated><title type='text'>Riesenaxon</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>15</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-1429324697079873554</id><published>2008-03-10T17:25:00.003+01:00</published><updated>2008-04-02T18:28:49.664+02:00</updated><title type='text'>Herr Tur Tur</title><content type='html'>Da steht er also, der Drache. Schuppenlos, kläglich klein und nackt. Was für ein Scheindrache. Er bläht seinen Kehlkopf froschgleich auf und quakt laut in die Welt. So schön waren seine erzählten Geschichten und Märchen! Sie raubten einem den Sinne. Doch er verwandelte sich in die Schlange Kha und umgarnte mich. Nein, manche Märchen sind einfach zu hübsch, als das man nicht in sie hineinfallen möchte. Schon gar nicht wenn sie von weichen blauen Augen wortlos in den Himmel geschrieben werden. Mit Haut und Haaren wollte er mich -nannte mich naiv und schön. Öffnete die Augen und nahm mich in den Arm. Verschlungen wurde ich und aufgefressen. &lt;br /&gt;Nun ertönt ein großer intergalaktischer Rülpser durch mein Haus.  &lt;br /&gt;Zu präzise war die Waffenwahl, als das ich hätte entkommen können. Ich sah das Metall aufblitzen im winterlichen Sonnenlicht und war hypnotisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Himmel war Jahrmarkt. Das bunte Kleid flatterte und knatterte so schön im Wind. Und die Haare tanzten im Takt der Musik - 6 Wochen lang dauert die Ewigkeit. Unsere Pläne waren unsere Illusionen vom eameschen Glück.&lt;br /&gt;Triste amore. Nun denn warte ich ab, bis das Feuer, das man unter mir legte, mich zu einem kleinen Häufchen Asche verbrennt. &lt;br /&gt;Mit Phönix und Godot sitzte ich am Hafen. Schiffe groß wie Städte ziehen an uns vorbei.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-1429324697079873554?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/1429324697079873554/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=1429324697079873554' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/1429324697079873554'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/1429324697079873554'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2008/03/herr-tur-tur.html' title='Herr Tur Tur'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-7970252053724118127</id><published>2008-01-26T21:08:00.000+01:00</published><updated>2008-01-26T21:22:46.127+01:00</updated><title type='text'>Das Jahr des Drachens</title><content type='html'>Einen kleinen Biss lang herrscht Verwunderung. Die Wolken, denen ich hinterherschaue, verwandeln sich in funkelnde Drachen. Mit glänzenden, saphierenden Schuppen und Adlerskrallen. Sie schauen mich an. Direkt in die Augen und verhindern, das ich die Flucht antreten kann. Starr vor Aufregungen, wage ich mich einen kleinen Schritt nach vorne; und noch einen. Wundersam strecke ich meine Hand aus. Sanft und doch ängstlich tastend. Was für eine Phantasiegestalt! Wie ist sie nur in mein Leben gedrungen? Wo kam sie herein? Ich wage mich voran. Ich laß mich ein. Das Mantra aus alten Tagen scheint sich zu erfüllen: Ich wage. Ich traue. Es ist ein kleines Jauchzen in meinem Herzen. Das ich nicht werte, bevor ich weiss. Ich lasse zu, trotz aller Ängste und Sorgen. "Ich will" - und nicht "ich möchte". Von dem möglichen Unglück wissend, das dort hinter den Blendwerk lauert und dem Untergang, den es mir bringen kann. Ich fürchte meinen Über-Mut und die mögliche Strafe. Welchen Weg habe ich dort nur eingeschlagen, welche Entscheidungen nicht getroffen? Mich davon gestohlen und mich vergeben. Unklar, warum ich den Weg verlassen habe. Fahre ich noch auf dem Gleis, das ich gewählt habe, erscheint es mir, als begleitete mich dieser Drache stetig und läßt mich nicht aus dem Auge. Als hätte ich ihn beauftragt, ihn gebeten mich nicht allein zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-7970252053724118127?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/7970252053724118127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=7970252053724118127' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/7970252053724118127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/7970252053724118127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2008/01/das-jahr-des-drachens.html' title='Das Jahr des Drachens'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-2587444203763846725</id><published>2008-01-17T13:24:00.002+01:00</published><updated>2008-02-25T14:49:41.859+01:00</updated><title type='text'>Kleine Weite.</title><content type='html'>Blaue Wolken ins Weiß gemalt. Alle Vorkommnisse sind ungewöhnlich klar und einfach. Welche Worte man dafür auch wählt, die Möwen tragen sie kreischend davon. Sie sind wie nasse Fische, die sich befreien und wieder zurück ins Meer wollen. Unfassbar. Der Blick flirrt über die Dächer. Das Blau verschwindet und wird vom Weiß überrannt. Es ist einfach schneller, da oben am Himmel über Hamburg. Schweife ab zum Wasser und zur Elbe. Ein kleines Herzziepen meldet sich vom kleinen Zeh. Es triff meine Sehnsucht mitten ins Herz. Stehe nur so da, und schaue. Über das Wasser. Kräne, Schiffe, Elbstrand. Geniesse die Farben der Stadt und die Geschwindigkeit der Himmelsveränderung. Wenn ich die Augen schliesse stehe ich auf einem der Schiffe. Habe das Gefühl willkommen zu sein, angekommen zu sein. Irgendwie zuhause. Hier.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-2587444203763846725?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/2587444203763846725/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=2587444203763846725' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/2587444203763846725'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/2587444203763846725'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2008/01/wundersame-weite.html' title='Kleine Weite.'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-9189067133976984701</id><published>2007-12-06T11:02:00.000+01:00</published><updated>2008-01-17T13:36:40.963+01:00</updated><title type='text'>Mannometer</title><content type='html'>Eine Kiste voller Schweinebeine fährt an meinem Fenster vorbei. Mein Blick schweift ab und meine Gedanken wandern hinterher.  Ein eigenartiger lichtgrauer Tag lässt den Schweinebeinen die Möglichkeit schattenlos in einer Sezierhalle zu verschwinden. Ihre Schatten sitzen im angrenzenden Anbau. Ob sich die Welt wirklich verändern lässt, wenn man es nur genug versucht? Eine besser Welt. Durch Musik. Durch Bilder. Durch Licht und gute Gedanken.&lt;br /&gt;"I am happy when I get what I want" und "Protect me from what I want." - ein Motto-Tag scheint das heute zu werden. Ich bin Deutschland, und Papst und vor 3 Monaten in der Werbewelt gelandet. Eine Welt, die zu lange Wörter lieber mit Bindestrich schreibt. Also: Werbe-Welt. Lange Wörter zu lesen ist schwierig. Schwierige Wörter sind zu vermeiden. Es bildet sich eine Meinung nach der anderen. Kleine Blasen steigen auf. Sie schillern im Tischlampenlicht und steigen auf. Sie steigen auf, verschwinden durch die Bürodecke und nehmen kleine Teile von mir mit. Der Rest bleibt vor dem Rechner sitzen. Mit dem Blick auf Raben und Möwen und 3,5 Tonnen zertrennte Tiere.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-9189067133976984701?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/9189067133976984701/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=9189067133976984701' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/9189067133976984701'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/9189067133976984701'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/12/mannometer.html' title='Mannometer'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-1750906859789856397</id><published>2007-11-21T13:50:00.000+01:00</published><updated>2007-12-25T08:14:33.306+01:00</updated><title type='text'>Die Problematik des Point of return.</title><content type='html'>Was soll man da machen, wenn die Unwegsamkeiten des Lebens einen auf einen eigentümlich Pfand zurück führen, den man glücklich hinter sich wähnte? Die schneidenden Winde der Welten trennt die Erfahrung, den Skalp, die Haut ab und legen die Gefühlsstränge offen. Wohin des Weges, Fremder, Weltenbummler? Bist du selbst nach so langer Wanderung nicht bereit, die Menschen einfach an dir vorüberziehen zu lassen? Noch immer bist Du verwundert, das der Kiesweg so uneben ist? Das man sich seinen Weg nicht selbst auswählen kann. &lt;br /&gt;Im Himmel ist kein Jahrmarkt - und hier unten ist Kirmes. &lt;br /&gt;Dauerkartenbesitzer bitte hier entlang&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-1750906859789856397?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/1750906859789856397/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=1750906859789856397' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/1750906859789856397'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/1750906859789856397'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/11/die-problematik-des-point-of-return.html' title='Die Problematik des Point of return.'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-3149678925580808832</id><published>2007-11-09T10:41:00.000+01:00</published><updated>2007-11-09T11:03:28.662+01:00</updated><title type='text'>Schwirrendes aus Berlin</title><content type='html'>Wie einem Kreisel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Ich.&lt;br /&gt;- Ich. Ich. Ich. .... Hören Sie... Höören Sie... Mit den Ohren - &lt;br /&gt;- Hören Sie überhaupt etwas mit den Ohren?&lt;br /&gt;- Das würde mich einmal interessieren. Ob Sie überhaupt etwas hören, mit denen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- A. ... A. ... A.&lt;br /&gt;- AAAAAAAA. AAAAAAAA. AAAAAAAA. AAAAAAAA. AAAAAAAAaaaaaaaaaabschieben!&lt;br /&gt;- (immer lauter schreiend): ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- DRECKSFOTZEN. Jeden Morgen diese Drecksfotzen!&lt;br /&gt;- (wieder lauter schreiend): ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!ABSCHIEBEN!&lt;br /&gt;  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mann, 36, mittellanges braunes Haar, etwas gewellt. Nicht übermäßig gepflegt. &lt;br /&gt;Gelb. Etwas verblaßte Farbe.&lt;br /&gt;Sitzt mit stark gespreitzen Beinen, die den Blick auf zwei Lochnieten zwischen den Schenkeln freigeben.&lt;br /&gt;Ein gelber Stoffriemen spannt diagonal die graumelierte gewebte Jacke. &lt;br /&gt;Trinkt. Trinkt einen gelben Saft aus einer transparenten Trinkflasche. Es ist eine dickliche Flüssigkeit mittlerer Viskosität.&lt;br /&gt;Farblich ist sie abgestimmt auf Stofftasche und Hose.&lt;br /&gt;Der Kopf fällt beim Trinken in den Nacken. Kontinuierlich.&lt;br /&gt;Schluck. Kopf fällt zurück - fällt nach vorn. Schluck. Kopf fällt zurück - fällt nach vorn. Schluck. Kopf fällt zurück - fällt nach vorn. &lt;br /&gt;Zwischenzeitliches überprüfen des Füllstandes unterbricht die Prozedur.&lt;br /&gt;Kopf fällt zurück -  der Bodesatz rinnt im Flascheninneren langsam Richtung Mund.&lt;br /&gt;Die Zunge schießt animalisch, an die Zunge einer Kuh erinnernd, in den Flaschenhals und leckt sie von innen aus.&lt;br /&gt;Versucht weiter ins Innere der Flasche vorzudringen und stößt dabei immer wieder ekstatisch in den Hals. Dickes, rotes Fleisch, das den gelben Saft gierig wegschleckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joschka FIscher schreitet energischdurch den Speisewagen der Deutschen Bahn. Kein Streik. Hinter im hetzt eine junge attraktive Dame mit großer Tasche her. Beide verschinden im Abteil der ersten Klasse.&lt;br /&gt;Ich fahre zurück nach Hamburg.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-3149678925580808832?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/3149678925580808832/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=3149678925580808832' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/3149678925580808832'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/3149678925580808832'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/11/schwirrendes-aus-berlin.html' title='Schwirrendes aus Berlin'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-6668862210462031613</id><published>2007-09-05T16:49:00.000+02:00</published><updated>2007-11-21T13:50:16.756+01:00</updated><title type='text'>Reflexe gehen immer ins Grundsätzliche</title><content type='html'>Durch die Auflösung von Zeit und Raum entstehen diffuse nicht genau zu bestimmende Orte, deren Existenz schwerlich nachzuweisen ist. Fakt ist jedoch, daß in dem Augenblick, in dem man sich an einem solchen Ort befindet, Dimensionen zu verschieben scheinen und man in den unangenehmen Genus einer Schwerelosigkeit kommt.&lt;br /&gt;Die angenehme Dichte der nächtlichen Schwärze erscheint in solchen Momenten die einzige Rückzugsmöglichkeit aus dem inneren Chaos zu sein. Entrückte Bedürfnisse melden sich quengelnd zu Wort und wollen ein Quentchen Beachtung. Läßt man sie zu lange warten fangen sie an Knoten in die Haare zu flechten und vergällen einem die Magentätigkeit. Zu später Stunde dann gehen sie Hand in Hand mit der nicht vorhandenen Örtlichkeit spazieren und laden ein paar ungebetene Gäste ein/aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-6668862210462031613?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/6668862210462031613/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=6668862210462031613' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/6668862210462031613'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/6668862210462031613'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/09/reflexe-gehen-immer-ins-grundstzliche.html' title='Reflexe gehen immer ins Grundsätzliche'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-3083011018156360227</id><published>2007-06-25T13:25:00.000+02:00</published><updated>2007-06-25T13:26:30.800+02:00</updated><title type='text'>Das jüngste Gespenst</title><content type='html'>Obwohl es an Merkwürdigkeiten in meinem Leben niemals mangelt, sind die in den letzten Monaten sich anhäufenden Begegnungen mit Menschen aus der fernen Vergangenheit sehr merkwürdig. Mir ist es, als würden Gespenster vortreten, um einem wieder ins Bewusstsein zu rücken, was einst gewesen ist. Als wollten sie sagen: Ehi, Du, war es Dir klar, was Du damals machtest, dachtest, sagtest? Wer Du gerade warst? was um Dich herum war? was Dir geschah, oder Deinetwegen geschah? Und wer bist Du jetzt? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und -  von den Gespenstern gewiss gar nicht intendiert – kommt die Frage auf: Warum warst Du auf der Flucht? &lt;br /&gt;Warum bist du vorbei gerauscht? &lt;br /&gt;Und dann? Ging es so weiter? &lt;br /&gt;Immer noch die kleinen, unsichtbaren Flügel an den Fußgelenken? &lt;br /&gt;Hast Du jetzt Boden unter den Füßen? &lt;br /&gt;Die Antwort verkneife ich mir. Ich wüsste sie nicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle das Fahrrad ab, drehe mich um, mustere neugierig einen Unbekannten, der an das Geländer vor dem Gebäude lehnt und seines teils geschäftigen teils gelangweilten Gehabes wegen den Verdacht erweckt, er könnte ein Kollege sein, oder wenigstens jemand, der berufshalber mit der Ausstellung zu tun hat, die ich besichtigen will. Ich steige die Treppen hinauf, trete über das Tor, stürme quasi herein, hastig wie immer, wenn ich irgendeinen Ort allein betrete, dort verabredet, gewöhnlich - doch nicht immer - unpünktlich, jedoch immer von der Vorstellung geplagt, mal wieder unpünktlich zu sein, man kann die Vorstellung ja nicht abstellen, wenn man weiß, dass man oft unpünktlich ist, also renne ich herein, und darin, nach wenigen, allzu großen Schritten: Halt! In der Mitte des Raumes, direkt auf der Linie, die meine Schritte bereits vorgezeichnet haben, steht jemand, blickt mich unentschieden an. Ich bleibe stehen, blicke zurück in der Gewissheit, den Menschen wohl kennen zu müssen. Erkennen? Das braucht noch eine Minute oder zwei oder drei. Wir schauen uns an. „Do we know us?“  Sonderbare Frage. Schweigen. „Yes, I think we know us.“  Ich schaue ihn genau an. „Ach, wie, Du?“, irgendwo leuchten Glühbirnen in der grauen Masse auf, glücklicherweise tonlos und gut getarnt, der gesamte Cortex rutscht zu den Zehen. Für einen Fünfzigstel einer Sekunde möchte ich verschwinden, dann staune ich eher über den Vorfall. „Are you still...“ Er fragt mich, ob ich den gleichen Beruf ausübe wie damals. Ein wenig hat sich das geändert, sage ich, ziemlich erleichtert von der Tatsache, dass mich dieser Mensch weder ohrfeigt, noch beschimpft noch Anstalten macht, das Gespräch augenblicklich abzubrechen, um seinen noch anhaltenden Zorn, gar Verachtung vielleicht, auszudrücken. Small Talk-Versuch also. Ob er auch die ganze Zeit in Berlin gewesen ist? Es stellt sich heraus, dass wir für den gleichen Arbeitgeber arbeiten, d.h. für den gleichen Auftraggeber, wenn auch in verschiedenen Bereichen; dass wir die meiste Zeit in der gleichen Stadt gelebt haben, „We met us 2000...“ Schwupp, sieben  Jahre sind es her, was machen wir an diesem Ort? Er hilft mir auf die Sprünge, was seinen Namen betrifft, indem er auf die Stelle im Programmheft zeigt, an der er genannt wird. Ich gucke das Blatt interessiert an, schamvoll über mich selbst staunend. Darüber, dass mir erst in dem Moment der Name einfällt, besser gesagt, dass ich erst jetzt den Namen erkenne; nicht auszuschließen, sogar äußerst wahrscheinlich, dass er schon tausendfach aus irgendeinem Stück gedruckten Papiers in meiner Hand hervorlugte, ohne auch nur den leisesten Schimmer einer Erinnerung zu erwecken. Ich versuche es nicht einmal, sie aus dem Gestrüpp wirr sich überlagernder Gedächtnisschnipsel hervorzuholen, es geht jetzt zu schnell, dafür gibt’s keine Zeit, er redet von der Sache, derentwegen er gerade da ist, dann ertönt von irgendwoher mein Name in dem Saal, die Freundin, mit der ich verabredet bin, ruft mich herbei, ich laufe zu ihr, er dreht sich um, geht, ich schaue ihm perplex hinterher, frage mich, ob ich nicht etwas mehr hätte erfahren wollen, als das, woran ich mich noch vage erinnere.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-3083011018156360227?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/3083011018156360227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=3083011018156360227' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/3083011018156360227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/3083011018156360227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/06/das-jngste-gespenst.html' title='Das jüngste Gespenst'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-6456750681734221937</id><published>2007-05-29T23:08:00.000+02:00</published><updated>2007-05-30T09:47:21.558+02:00</updated><title type='text'>Vertrackt</title><content type='html'>Wundersam. Da wird man nun bald 40 und ist doch noch immer nicht heimisch geworden in sich. Selbstbewußt löst sich das reflektierende Ich von eben und gründet eine Web 2 community mit dem Ich des anderen. Eigentlich war das schon vergessen, dass es das ja auch noch gibt: Klein, einfach, niedlich, schüchtern. Atemlos und ein wenig gehetzt, wetzt es durch die ganzen vielen Wörter, die es so angesammelt hat in diesem Leben und wundert sich, dass nicht ein einziges gerade wirklich zu passen scheint. Wo sind die alle hin? Diese ganzen vielen Wörter aus dem angeblich aktiven Wortschatz?! Ich habe wirklich überall gesucht. Beim emotionalen Ich - aber das war viel zu aufgeregt und wusste gerade nicht einmal seinen Namen. Das autobiografische saß ganz hinten in einem Sessel am Kamin und erzählte sich kleine Anekdoten. Hasenfüssig wich das Reflektive aus, wie immer in der Angst etwas Falsches zu sagen und damit die eine oder die andere Denkrichtung zu verärgern. Welches Ich ich auch antraf, sie alle schienen auf wundersame Weise überhaupt keine Ahnung zu haben, was mit den Wörtern passiert war, deren ich gerade bedurfte. So langsam schwant mir, dass wenn sich alle meine Ichs so verbrüdern, das nichts gutes heissen kann. Vielleicht habe ich sie gestern verärgert, mit der Behauptung, das nur die Alten die Namen von Bäumen noch wissen. Mit dem Alter ist ja bekanntermassen nicht zu spaßen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-6456750681734221937?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/6456750681734221937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=6456750681734221937' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/6456750681734221937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/6456750681734221937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/05/vertrackt.html' title='Vertrackt'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-8777338276891985</id><published>2007-05-28T23:20:00.000+02:00</published><updated>2007-05-28T23:59:57.660+02:00</updated><title type='text'>Baumkunde</title><content type='html'>Heute war es nicht so weit. Sie ist noch da. Einen ausgemachten Lokalpatriotismuss kann man ihr nicht gerade nachsagen, dieser Kälte. Eher etwas hündisches, deren Nase den restlichen Körper hinter sich herzergelt. Dieser Kalte Hund zieht um die Häuser aller Hauptstädte und durch deren Zwei-Drei- Ein-Raum-Wohnungen. Die Frage, zu welchem Baum das Blattwerk vor dem Zimmerfenster gehört, bleibt weiterhin eine zu klärenden Frage. Espen- oder Eichenlaub, Robinie oder Akazie? Wäre es Ahorn, so hätte die botanische Bestimmung ein leichtes Spiel: die Kindheitserinnerung stände stramm bei Fuße und erzählte uns eine humoreske Geschichte von langen Nasen, die unsere Väter uns auf die eigene klebten. Das Gefühl des klebrigen Samensaftes, der auf der Nase antrocknete - da ist sie wieder, diese wunderbare Amygdala, die nur eine anmutige Dame sein kann. Eine Dame, die Hüterin all dieser wundersamen Schätze ist. Trotz Kälte ist also soviel klar: Die Alten würden es wissen. Wie die Bäume heissen, wann die Kälte verschwindet und ob der Sommer uns auf einen langen Aperitiv einladen würde, der uns bis in den goldenen Oktober seinen Geschichten lauschen läßt. Vorerst hoffe ich auf einen sommerlichen Traum. Heisst es ja doch: Den seinigen gibt es der Herrgott im Schlaf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-8777338276891985?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/8777338276891985/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=8777338276891985' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/8777338276891985'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/8777338276891985'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/05/als-gbe-es-keinen.html' title='Baumkunde'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-8106014754939934867</id><published>2007-05-28T09:19:00.000+02:00</published><updated>2007-05-28T09:49:07.742+02:00</updated><title type='text'>Früher Morgen</title><content type='html'>Am frühen Morgen im Berlin Prenzlauer Berg gehören die Straßen den Kranken, den Behinderten und den Alten. All jenen, die man ansonsten hier nie sieht. Besser gesagt: In der Regel fallen sie nicht bewußt ins Blickfeld. Ein Bärtiger, reglos in seinem Rollstuhl, vor einem Zeitungskiosk, blickte starr vor sich hin. Beim Fahrradfahren ein Schnappschuß: ein Klecks aus Rot und Gelb und Starre. Ein anderer ging am Stock, mit den tief, tief gesenkten Augen Bildfragmente des Gehsteigs klaubend. Oder doch nicht: sah er den Boden wirklich? Ein dritter, aufgeschwemmt, tauchte im Rahmen des Fensters auf, als ich schon im Büro saß. Eine erstaunlich dicke und ausladende Brille trug er, die unsicher auf seiner Nase balancierte. Schlurrte den Weg hinauf, ohne Ausdruck. Die Zweige der Eichen (sind es Eichen? meine botanische Unwissenheit!) zittern wieder. Gestern Schauer, heute schon wieder Schaudern. Wann endet die Kälte in dieser Stadt?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-8106014754939934867?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/8106014754939934867/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=8106014754939934867' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/8106014754939934867'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/8106014754939934867'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/05/frher-morgen.html' title='Früher Morgen'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-7029765082217353369</id><published>2007-05-28T00:00:00.000+02:00</published><updated>2007-05-28T09:51:40.879+02:00</updated><title type='text'>Kein Morgen</title><content type='html'>Wundersam, wie die Welt sich aufzuteilen scheint in Wissen und Unwissenheit. Scheinbar sind sie nur Nanomillimeter von einander getrennt. Fraglich, ob man in dieser kurzen Zeitspanne den Impuls empfängt und auch noch richtig interpretiert. Ich bin mir da leider häufig nicht so sicher. Zu langsam bin ich für diese Welt, deren Zeitspannen sich durch mein Bewusstsein schieben. Mancher Morgen vergeht, bevor ich begreife, welche Situation Traum und welche Realität ist. Diesen nebulösen Zustand, der einer kleinen Ohnmacht gleichkommt, versuche ich auszudehnen. Walze ihn aus wie Kuchenteig und rate, was seine Form sein könnte. Naschend gleite ich in den Tag hinein...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-7029765082217353369?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/7029765082217353369/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=7029765082217353369' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/7029765082217353369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/7029765082217353369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/05/kein-morgen.html' title='Kein Morgen'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-5901620098580569546</id><published>2007-05-25T21:04:00.000+02:00</published><updated>2007-05-25T21:16:51.969+02:00</updated><title type='text'>Zur Amygdala - Notizen</title><content type='html'>Ein schöner Name, nicht wahr? &lt;br /&gt;Sie ist an allem schuld. Sie, der Mandelkern, wie die Übersetzung – nicht weniger hübsch – lautet. Sie teilt sich in corticomediale Amygdala, für die Verarbeitung von Gerüchen zuständig, Zentralkern, der mit dem Hypothalamus alle vegetativen und affektiven Reaktionen steuert, und basolaterale Amygdala. &lt;br /&gt;Dieser Teil, die basolaterale Amygdala, ist der gefährlichste. Er erhält Erregungen, d.h. Informationen, aus dem visuellen, somatosensorischen und auditorischen System, außerdem vom mesolimbischen System, das „gut“ von „schlecht“ unterscheidet (subjektiv, versteht sich, Metaphysik und Ethik lassen wir bitte beiseite), und vom Hypothalamus, dem Überlebenszentrum unseres Gehirns, das vegetative Funktionen wie Atmung, Herzschlag, Kreislauf, etc. und Verhalten wie Flucht, Abwehr, Fortpflanzung und Nahrungsaufnahme steuert.  &lt;br /&gt;Je nachdem, ob die sensorischen Informationen über Umschaltstellen im Thalamus oder auf einem Umweg über den Cortex zur Amygdala gelangen, nehmen wir sie unbewusst oder bewusst wahr. In der basolateralen Amygdala jedenfalls werden diese unbewussten oder bewussten sensorischen Informationen mit den affektiv-emotionalen Zuständen verknüpft. Das ist der Grund, weshalb wir Orte, Gegenstände, Gerüche, Farben, Namen oft mit Personen oder Ereignissen verbinden, die für uns positiv oder negativ besetzt sind – so dass wir die entsprechenden Orte, Gegenstände, Gerüche, Farben auch positiv oder negativ besetzen. Anscheinend ist es noch unklar, ob die Amygdala sowohl gute als auch schlechte Erfahrungen verarbeitet. Manche Neurobiologen meinen aber, sie sei nur für das Negative in unserem Leben zuständig, das mesolimbische System hingegen für das Positive. Die Krux dabei: Vom mesolimbischen System weiß ich noch nichts, ich habe noch keine einschlägigen Erfahrungen mit ihm gemacht. Aber die Amygdala vergisst nicht. Glaubt Gerhard Roth. Unweigerlich – und völlig unvernünftig – ruft sie bei Wiederholung bestimmter sensorischer Informationen, ob sie bewusst oder unbewusst wahrgenommen wurden, die mit ihnen verknüpften affektiv-emotionalen Zustände wach. Also: Vor allem die negativen. Völliger Mist! Hätte sich die Schöpfung des menschlichen Gehirns nicht auf die Großhirnrinde beschränken können?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-5901620098580569546?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/5901620098580569546/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=5901620098580569546' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/5901620098580569546'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/5901620098580569546'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/05/zur-amygdala-notizen-ein-schner-name.html' title='Zur Amygdala - Notizen'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-8851222941400991596</id><published>2007-05-15T16:22:00.000+02:00</published><updated>2007-05-27T22:50:43.662+02:00</updated><title type='text'>wochenendneuronen</title><content type='html'>Auf dem Sofa in klammer Wohnung was von der Lokalisation der Seele im Gehirn lesend, genauer gesagt davon, wie der Begriff "Lokalisation der Seele" sich durch die Jahrhunderte wandelte, erinnerte ich mich an das Kreischen des Kindes im Film, das jemand hervorhob, La Notte war es, Antonionis "Nacht", und der Aufschrei eines Kindes, der beiläufig aufschrillt, während die Kamera an Brachen und Ödnissen der Vorstadt vorbeifährt, war schon in "L'eclisse" vorgekommen, der "Mondfinsternis". &lt;br /&gt;Muss wohl ein Leitmotiv sein, sagte er, sagte er nicht, nur eine implizite Bemerkung. Wiederkehr, Obsession, dachte ich später, ein Schmerzpunkt im Vergehen der Zeit. Und es fiel mir ein, dass es genau darum ging, im Film, im Buch, unter der Schädeldecke: um das unerträglich unmerkliche Vergehen der Zeit und die Schmerzpunkte darin. Als einzige bleiben sie von all dem Alltagslebensgewirr im Gedächtnis: spitze Wahrnehmungssplitter, in der Hirnmasse eingekeilt, auf ewig behält das Gehirn nichts außer dem Schmerz. Andere Bilder erlöschen unweigerlich - in der "Mondfinsternis" gegen Ende nach und nach. In der "Nacht" versuchen zwei, die sich einst liebten, die vergangene Szene ihrer Liebe durch einen Brief wachzurufen, in dem die Schrift sie gebannt hat. Festgehalten, liquidiert: Wahrnehmung, in Buchstaben eingefroren, ist tot - und fertig für die Ewigkeit. Ob sich die zwei deshalb so verzweifelt an den alten Brief und aneinender klammern? Wissen sie etwa, dass ihr Beharren, an der Flüchtigkeit des Empfindens gemessen, Selbstmord bedeutet?  &lt;br /&gt;Aber vielleicht "muss" man die Bilder durch Worte aufspießen. Sei es nur zum Zwecke der mentalen Hygiene.&lt;br /&gt;Am Wochenende, dem gerade vergangenen, überschlugen sie sich allzu rasch. Gesichter, Stimmen, Töne, Szenen, Hin- und Her-Bewegungen und viel Geplapper: ein Kuddelmuddel der Perzeption. Keine Tastatur zur Hand, um sie aufzuzeichnen. Nicht einmal Zeit, um den einzelnen Fragmenten wenigstens in der Hirnmasse einen vorläufigen Platz zuzuweisen. Was wundert mich, dass mein Gehirn aussetzte? Daraufhin eine ganze, lange Nacht mich im Dämmerlicht verbleiben ließ? Es tut es immer pünktlich, wenn ich es überreize. Vielleicht sollte ich mir überlegen, wie ich es anstelle, sanfter mit ihm umzugehen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-8851222941400991596?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/8851222941400991596/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=8851222941400991596' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/8851222941400991596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/8851222941400991596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/05/wochenendneuronen.html' title='wochenendneuronen'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-116516912696574019.post-5141687557054816066</id><published>2007-05-13T10:51:00.000+02:00</published><updated>2007-05-13T10:52:58.668+02:00</updated><title type='text'>Evolution</title><content type='html'>Nun hat sie uns also erreicht, die Blogwelle. Mit nur weniger als 10 Jahren Verspätung. Das ist für italienische Verhältnisse doch eigentlich als pünktlich zu werten. Und wenn ich so den Zeitbalken meines Rechners betrachte ist es geradezu Lichtgeschwindigkeit.&lt;br /&gt;Nun denn: Wir sind da. Wie alle Stuckrad-Barres dieser Welt haben auch wir natürlich nichts zu sagen. Aber da wir in Berlin leben glauben wir das zumindest...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_fb760UWRnV8/RkbRukGHFjI/AAAAAAAAAAg/Br1RfiVBad8/s1600-h/fortschritt.jpg"&gt;&lt;img style="cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_fb760UWRnV8/RkbRukGHFjI/AAAAAAAAAAg/Br1RfiVBad8/s320/fortschritt.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5063965428918195762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/116516912696574019-5141687557054816066?l=riesenaxon.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://riesenaxon.blogspot.com/feeds/5141687557054816066/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=116516912696574019&amp;postID=5141687557054816066' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/5141687557054816066'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/116516912696574019/posts/default/5141687557054816066'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://riesenaxon.blogspot.com/2007/05/evolution_13.html' title='Evolution'/><author><name>Axon Berlin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07723724349562469116</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_fb760UWRnV8/RkbRukGHFjI/AAAAAAAAAAg/Br1RfiVBad8/s72-c/fortschritt.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
